Archive for Oktober, 2004

Klo-Fundsache

Donnerstag, Oktober 14th, 2004

[Against Tag Vandalism!]

L’Âm­e Immortelle in Augsburg!

Dienstag, Oktober 12th, 2004

War gestern ein super Nachmittag und Abend! Gegen 16 Uhr trafen wir vier in der Rockfabrik ein. Von außen verstörten große illuminierte Plastikrosen, innen hatte es das Ambiente einer freakigen Geisterbahn (später, verdunkelt, sah das wirklich dreimal so gut aus, weil viele Wandgemälde fluoreszierend leuchteten). Sehr nett wurde S vom Geschäftsführer mit Süßigkeiten aus dem Catering versorgt, Thomas stiftete noch ein paar Gummibärchen dazu, doch ich glaube, sie hat sich im Grunde nur für Sonjas rote Haare interessiert und fand es dann doch ziemlich lustig, dass man in dem Raum auf einer Rampe immer im Kreis herumflitzen konnte. A wurde perfekt von Thomas‘ Freundin versorgt.

Vorm eigentlichen Konzert fuhren meine Drei wieder heimwärts, und ich blieb noch ein Weilchen da. Chamber (l’orchestre de la chambre noir) habe ich aber verpasst, sondern die Gelegenheit für Extremshopping beim Merch sowie für wenigstens mal kurze Gespräche mit alten Bekannten und anderen Fanclubbern genutzt (und Chamber ist auch nicht so richtig mein Geschmack…).

Das LAI-Konzert selbst war super, wenn auch mit leichten Haltungsschäden für mich verbunden, weil ich doch recht umständlich um sehr hoch aufgetürmte Frisuren herumschauen musste, mir tat am Ende wahrhaftig das Kreuz weh (oder werde ich alt?).

Sonja überraschte wieder mit einem irren Kostüm (und ich dachte, phantasievoller könnten ihre Kleider gar nicht mehr werden), Ash holte aus seinen E-Gitarren die abartigsten Geräusche hervor, Martin wird mich dafür hassen, dass mich sein weißes Keyboard an Modern Talking erinnerte, und die beiden Neuzugänge Schlagzeug und E-Bass waren eine echte Sound-Bereicherung.

Vor allem die Neuinterpretation von „Will You“ hat mir unheimlich gut gefallen. Dafür haben sich die 380 km Wegstrecke (95 mal 4, da zwei Autos) wirklich gelohnt! Ich freue mich schon richtig auf die Festivalsaison nächstes Jahr :-)

[Sonja]

Vermutlich uralt – egal: Wintercocktails

Montag, Oktober 11th, 2004

KNEIPPIRINHA
1 Limette
2 EL Rohrzucker
6 cl Kneipp Hustensaft Spitzwegerich
1 Brausetablette Kneipp Acerola, Vitamin C und Zink
Limette vierteln und mit dem Zucker in ein Glas geben. Mit einem Stößel die Limette und den Zucker zerdrücken, mit Crushed Ice auffüllen. Den Hustensaft hinzugeben. Nach Wunsch mit einer Brausetablette servieren.

GIRL FROM IBUPROFENA
1 Tablette Ibuprofen (200 mg)
4 cl Mangosirup
Mineralwasser zum Auffüllen
Ibuprofen mit einem Löffel zerdrücken, mit Mangosirup mischen. In eine Champagnerflöte geben und mit Mineralwasser aufgießen. Mit Ananasstückchen und Papierschirm dekorieren.

WICKSEY SOUR
4 cl Zitronensaft
5 cl Wick MediNait
etwas Honig zum Süßen
Zutaten im Shaker auf Eiswürfeln kräftig schütteln, in eine Cocktailschale abseihen; mit einem Wildkirsch-Hustenbonbon und einem Blatt Zitronenmelisse servieren.

BLOODY ECHI
1 cl Zitronensaft
etwas Worcestersauce,
Selleriesalz, Pfeffer und Tabasco
4 cl Echinacin
12 cl Tomatensaft
Im Becherglas auf Eiswürfeln gut verrühren. Mit Stangensellerie garnieren.

Es kamen Beschwerden

Freitag, Oktober 8th, 2004

Mein Blog sei so blass. Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, und so habe ich den guten alten Styleswitcher wieder eingebaut. Wer mag, kann das Blog nun auch in schwarzbunt genießen. Noch irgendwelche Farbwünsche? ;-)

Weihnachten im Schuhkarton

Freitag, Oktober 8th, 2004

Ein Forenbeitrag erinnerte mich, diesmal also frühzeitig, daran, an Weihnachten und damit an die tolle Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zu denken. Da ich mich eigentlich einfach nur informieren wollte, wo ich den diesjährigen Karton loswerden kann, bin ich via Google zur Homepage des Vereins gelangt. Und da finde ich einen Satz in der Rubrik „über uns“:

Geschenke der Hoffnung e.V. ist ein christliches Werk mit internationalem Profil, das Menschen in Not hilft und das Evangelium weitergibt.

Ich habe nichts gegen christliche Vereine und auch nichts gegen die Weitergabe des Evangeliums, aber mit meinem Schuhkarton? Weitersurfend, finde ich hier eine Stellungnahme von Dr. Irmhild Bärend, Geschäftsführende Direktorin des Vereins, aus dem Jahre 2003, mit der mir erst Zweifel kommen anstatt sie aufzulösen. Evangelikale? Missionieren?

Geschenke der Hoffnung e.V. hat seine Wurzeln in der 1950 gegründeten, weltweiten Arbeit der Billy Graham Evangelistic Association, deren Ziel die Verbreitung der christlichen Botschaft ist.

Und dann ist da noch ein Verlag, der Fanartikel für „Weihnachten im Schuhkarton“ vertreibt mit dem Slogan:

Mit jedem Artikel, den Sie einkaufen, helfen Sie, das Evangelium zu verbreiten und das Leben von Menschen in Not zu verbessern!

Ich aber wollte nur einem bedürftigen Kind eine Freude bereiten, egal, ob und wenn ja welcher Religion es angehört. Jetzt bin ich wirklich zwiespältig, und das ärgert mich. Ich hatte wohl die naive Vorstellung, dass da Menschen arbeiten, um Kindern mal eine (vielleicht kurzfristige) Freude machen möchten mit Dingen, die ein anderer Mensch in einem anderen Land für sie eingepackt hat – einfach so, ohne ein wie auch immer geartetes größeres Ziel dahinter.

Was denkt ihr über diese Fundsachen? Ich würde wirklich gern wieder einen Karton packen…

Weihnachtswunschliste: MUST HAVE!

Freitag, Oktober 8th, 2004

[USB-Staubsauger]

Na, darauf hat vielleicht die Welt nicht gewartet – ICH aber schon. Das Gerät list ein kleiner Staubsauger, anzuschließen an den USB-Port. Er soll es tatsächlich schaffen, die Krümel aus der Tastatur wieder herauszusaugen! Okay, man könnte jetzt argumentieren, nur Idioten essen am PC…

Und ich erinnere mich nur noch mit Grausen an meinen letzten Tastatur-Reinigungsversuch im Büro. Schwungvolles Umdrehen und auf den Rücken hauen hat da nämlich bewirkt, dass fast alle Tasten mit rausgeflogen sind! Okay, es hat mir einen wirklich guten Lachkrampf beschert. Aber danach war es gar nicht so leicht, das Puzzle wieder zusammenzusetzen. Ich sitze zwar täglich an einem Keyboard, aber ich tippe „blind“ mit 10 Fingern und musste wirklich bei jeder Taste erst mal ein Wort in die Luft tippen um herauszufinden, wo sich Ö oder ß auf der Tastatur befinden. Von den vielen Funktionstasten wie Pos1 und Bild mal abgesehen.

Langer Rede kurzer Sinn: ich brauch das Teil!

Der Nachwuchs

Freitag, Oktober 8th, 2004

Manchmal kommt es mir so vor, als sei es gestern gewesen… schaut mal:

[A und S gleich alt]

Spaß mit den neuen Post-Features

Donnerstag, Oktober 7th, 2004

Bekam vorgestern ein Paket und war nicht da, also gab’s eine Karte im Briefkasten. Grün war sie und enthielt die Mitteilung, ich könne das Paket in der neuen Packstation abholen. Bin also rauf zur Post und stand dann ratlos im Geschäft herum. Nein, die Packstation sei natürlich draußen, damit man rund um die Uhr drankäm, aber wenn ich Probleme hätte, könne ich gern noch mal reinkommen. Okay, dachte ich mir, klingt logisch.

Die Packstation fand sich, und das Bedienen schien auch kinderleicht: Code einscannen, Namen eintippen, unterschreiben, Klappe auf, Paket raus. Namen eintippen schaffte ich mühelos mit sanftem Touchscreening, aber unterschreiben ging nicht. Nicht mal mit brachialem Fingerdruck. Musste ich also doch Hilfe holen.

Die Postfrau stöhnte schon, ich sei bereits die zweite heute, sie liebe doch diese Technik sehr… sie schaute mir also zu, ob ich alles richtig gemacht hätte und meinte dann, man hätte ihr bei der Hotline gesagt, der Finger müsse angefeuchtet werden zum Unterschreiben (sorry, aber IGITT, wenn da jeder mit angelecktem Finger…) und man müsse dann GUT aufdrücken.

Ich tat wie angewiesen und schaffte es tatsächlich, einen zwei mal zwei Millimeter großen Pixel bunt zu färben. Das reichte dem Gerät als Unterschrift aus (!!!), und ich durfte mein Paket in Empfang nehmen. Hurra.

Mohnkuchen kann gefährlich sein

Mittwoch, Oktober 6th, 2004

Wer gern Mohnkuchen isst, sollte sich danach vielleicht lieber nicht ans Steuer setzen, denn gerade habe ich im Focus entdeckt:
Mohngebäck enthält mitunter so viel Opium, dass Drogentests auch noch zwei Tage später positiv ausfallen. (focus.msn.de)

Zwar könne man durch genauere Analysen dann wohl doch unterscheiden zwischen Heroinkonsum und Naschsucht, aber wenn die Vortests der Polizei positiv anschlagen, wird einem die Ausrede „ich war doch bloß bei Oma zum Kuchenessen!“ möglicherweise nicht abgenommen.

Dass die Teilnehmer der Studie beim Verzehr des Gebäcks Rauschzustände erlebt hätten, schloss der Forscher jedoch aus: Dafür hätten die konsumierten Mengen „bei weitem nicht ausgereicht.“ (tagesschau.de)

Also noch ein Grund mehr, lieber zum Zwetschgendatschi als zur Mohnschnecke zu greifen.

(Münchner) Programmierer gesucht!

Mittwoch, Oktober 6th, 2004

Bekam gerade einen Anruf von „meinem“ Marktforschungsinstitut, das dringend Leute für eine Studie braucht. Ich habe schon etliche Male dort getestet und/oder meine Meinung kundgetan – es macht Spaß und wird gut honoriert! Leider bin ich nicht die Richtige für Visual Basic und ASP, aber vielleicht gibt es jemanden, der Zeit und Lust hat? Es werden wohl 60 Personen gesucht! Wäre klasse, wenn jemand Interesse hat. Meldet euch bei mir, ich leite euch die Infomail weiter (möchte hier nicht einfach so Telefonnummern und Adressen veröffentlichen):

Wir suchen nach Personen die beruflich unter anderen mit dem Schreiben von Applikationen, dem Programmieren von Web-Sites, dem Erstellen von komplexen Makros, oder Ähnlichem umgehen. Ein großer Softwarehersteller hat uns beauftragt eine Studie durchzuführen, um so seine Produkte verbessern und die Leistung optimieren zu können. Dabei ist er auf Ihre Erfahrungen und Ihre Ansichten als Profi angewiesen, denn nur wenn er Ihre Sicht des Marktes und Ihre Einstellung zu den Produkten rund um das Thema Programmieren kennt, kann er auch optimale Leistung für seine Kunden erbringen. […] Wir würden Sie gerne zu einer Studie einladen, um so etwas mehr über Ihre Bedürfnisse und Erfahrungen rund um das Thema „Programmieren“ zu erfahren. In diesem Zusammenhang ist unser Kunde bei der Zukunftsplanung auf Ihre Meinung angewiesen und deshalb wollen wir uns mit Ihnen unterhalten. Die Gesprächsrunde wird in unserem Teststudio in München (Mitte Oktober; KW 43) stattfinden und maximal 2 Stunden dauern. Für Ihre Mühen und als Dank erhalten Sie von uns eine angemessene Aufwandsentschädigung.