Pyrrhussieg

Heute auf bereits erwähnter Wiese ergab sich die Schlacht Bronco gegen Frauchen. Bronco, in der Schnauze ein ausgebuddeltes fressbares Irgendwas, wieder erfreute Kreise galoppierend, ahnte nicht, dass ich dieses Mal gewillt war, alles zu geben.

Hinterherrennen bringt gar nichts, also flitzte ich zwar auch quer durch den Schnee über die Wiese, aber nur, um ihn vom seelenruhigen Verzehr abzuhalten. Dann knäuelte ich die Leine (2 Karabiner, drei Metallringe) und warf sie nach ihm – getroffen habe ich zwar nicht, aber er hat sich so erschrocken, dass er die Beute fallen ließ. Ich witterte meine Chance, sprintete dorthin – und fiel der Länge nach hin, mein Stiefel hatte sich in irgendeinem Gestrüpp verfangen.

Darüber war Bronco dann derart verblüfft, dass er sich sofort unterwarf. Hoffentlich hat das keiner gesehen, es muss ein Slapstick pur gewesen sein – ich auf dem Bauch, Bronco auf dem Rücken. Aber wenigstens hat er das Zeug (undefinierbarer gefrorener Pamps) nicht gefressen. Und den Rest des Tages war er bisher erstaunlich lieb. Muss ich mich jetzt immer auf die Schnauze legen, damit er pariert?!

Leave a Reply